Häufige Fragen zu unserer Videoproduktion

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, schreiben Sie uns einfach.

Allgemeines zum Ablauf

Die meisten Projekte dauern zwei bis vier Wochen vom Vorgespräch bis zur Lieferung der Endversion. Ein einfacher Social-Media-Clip kann in sieben Arbeitstagen fertig sein. Ein aufwendiger Imagefilm mit Konzept-Workshop, mehreren Drehorten und Motion Graphics braucht eher 18 Arbeitstage. Die grössten Zeitfresser sind übrigens selten der Dreh selbst, sondern die Abstimmung des Drehbuchs und die Korrekturschleifen im Schnitt.

Idealerweise haben Sie eine grobe Vorstellung davon, wofür das Video eingesetzt werden soll: Webseite, Messe, Instagram, internes Training? Das hilft uns, Länge, Format und Tonalität richtig einzuschätzen. Falls Mitarbeitende vor der Kamera sprechen sollen, ist es hilfreich, wenn diese Personen vorab informiert sind und sich den Drehtag freihalten. Alles andere organisieren wir.

Selbstverständlich, und wir empfehlen es sogar. Wenn eine Ansprechperson vor Ort ist, können wir Detailfragen sofort klären: Soll das Logo im Hintergrund sichtbar sein? Welche Maschine soll zuerst gefilmt werden? Das spart Nachdreh-Kosten. Wenn Sie nicht persönlich kommen können, reicht auch eine telefonische Erreichbarkeit während des Drehs.

Standardmässig liefern wir MP4-Dateien in H.264 oder H.265 (je nach Plattform). Die Auflösung ist mindestens Full HD (1920 × 1080), bei Bedarf auch 4K. Für Social Media exportieren wir zusätzlich in 9:16 (Stories/Reels) und 1:1 (Feed). Falls Sie ProRes oder ein anderes Codec für die Weiterverarbeitung brauchen, ist das kein Problem.

Nach vollständiger Bezahlung erhalten Sie die zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte für alle vereinbarten Kanäle (Web, Social Media, Messe, TV, intern). Das Urheberrecht verbleibt beim Kameramann, was in der Schweiz gesetzlich so vorgesehen ist. Praktisch bedeutet das: Sie dürfen das Video überall einsetzen, aber nicht als Ihr eigenes Werk ausgeben oder an Dritte zur Weitervermarktung verkaufen.

Jedes Paket enthält mindestens eine Korrekturschleife (das Standard-Paket zwei, das Premium-Paket drei). In einer Korrekturschleife können Sie so viele Änderungswünsche auflisten, wie Sie möchten, solange sie sich auf Schnitt, Reihenfolge, Musik oder Texteinblendungen beziehen. Wünschen Sie danach weitere Anpassungen, berechnen wir CHF 250 pro zusätzliche Runde. Komplette Neukonzeptionen (anderes Drehbuch, neue Interviews) gelten als separater Auftrag.

Ja. Wir haben schon in Zürich, Basel, Lausanne und Bern gedreht. Für Drehorte ausserhalb des Kantons Genf berechnen wir CHF 0.70 pro Kilometer (ab unserer Adresse an der Columbusstrasse) plus eventuelle Übernachtungskosten, falls der Dreh früh morgens beginnt. Bei Projekten im Ausland erstellen wir ein individuelles Angebot, das Reise und Unterkunft einschliesst.

Auf privatem Gelände (Büro, Fabrik, Garten) brauchen Sie keine Genehmigung, solange der Eigentümer einverstanden ist. Für Drehs auf öffentlichem Grund in Genf ist je nach Umfang eine Bewilligung der Stadtpolizei nötig. Wir kennen das Verfahren und übernehmen die Antragstellung, wenn Sie uns mindestens zehn Arbeitstage vor dem Dreh beauftragen. Die Bewilligungsgebühr (in Genf meist CHF 50 bis 200) geht direkt an die Behörde.

Vier Tipps, damit Ihr Video richtig gut wird

Diese Hinweise stammen aus unserer täglichen Arbeit. Sie kosten nichts und machen einen spürbaren Unterschied.

1. Klären Sie das Ziel vor dem Dreh

Ein Video, das gleichzeitig neue Mitarbeitende anwerben, Investoren überzeugen und auf Instagram viral gehen soll, wird keines dieser Ziele erreichen. Entscheiden Sie sich für ein Hauptziel. Wenn Sie mehrere Zielgruppen ansprechen wollen, produzieren wir lieber zwei kürzere Clips als einen langen Kompromiss.

2. Echte Menschen wirken besser als Schauspieler

In Imagefilmen für KMU wirken die eigenen Mitarbeitenden fast immer glaubwürdiger als externe Darsteller. Nervosität vor der Kamera ist normal und legt sich nach wenigen Minuten. Wir führen ein kurzes Aufwärmgespräch, bevor die Aufnahme läuft, und schneiden Versprecher heraus.

3. Planen Sie den Drehtag realistisch

Acht Stunden Drehzeit bedeuten nicht acht Stunden ununterbrochenes Filmen. Zwischen den Einstellungen bauen wir Licht um, wechseln Räume, laden Akkus. Rechnen Sie mit fünf bis sechs Stunden effektiver Aufnahmezeit pro Tag. Wenn der Zeitplan zu eng ist, leidet die Qualität.

4. Geben Sie konkretes Feedback

Statt «Das Intro gefällt mir nicht» hilft uns «Das Intro ist zu lang, bitte auf 5 Sekunden kürzen und die Musik leiser machen». Je präziser Ihre Rückmeldung, desto schneller kommen wir zur Endversion. Sammeln Sie das Feedback aller Entscheider in einem Dokument, damit wir nicht drei widersprüchliche Listen abarbeiten müssen.

Noch Fragen offen?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Wir antworten an Werktagen innerhalb weniger Stunden.

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